Massenproteste in Wien gegen staatlichen Zwang

Von Peter Baier

(Quelle: Telegramkanal von Bodo Schiffmann, AllesAusserMainstream)

Vor wenigen Tagen hat die österreichische Regierung verkündet, eine „Allgemeine Impfpflicht“ gegen das weitgehend harmlose Virus „SARS-CoV-2“ (Letalitätsrate ~0,2%) einführen zu wollen. Alle Menschen in Österreich wären demnach verpflichtet, sich einer experimentellen genetischen Behandlung zu unterziehen oder, bei Nichtbefolgung dieser irrsinnigen Gesetzesinitiative, anderweitig schwere rechtliche Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Dies könnte u. a. Arbeitsplatzverlust, hohe Geldbußen oder sogar eine Inhaftierung bedeuten.

Dass mit dieser hochgradig die Freiheit und Selbstbestimmung des Menschen verletzenden und gegen elementare Menschenrechte gerichtete „Impfpflicht“ das Maß an Zumutungen im Rahmen der sog. „Coronakrise“ nun endgültig erreicht ist, haben gestern die Menschen in Wien in beeindruckender Weise gezeigt. Eine Massendemonstration mit geschätzt 100.000 Menschen hat der amtierenden österreichischen Regierung unter dem Interimskanzler Schallenberg sehr deutlich gezeigt, dass dieser Irrsinn wohl nur sehr schwer durchzusetzen sein wird. Und es ist gleichzeitig auch eine Warnung an autoritäre deutsche Politiker, die sich mit ähnlichen abseitigen Gedanken tragen. Die Menschen habe schlicht die Schnauze voll von dieser autoritären Politik!

Abwehr gegen den autoritären Staat ist notwendig

Es folgt einem eindeutig faschistoid-autoritären Politikverständnis, wenn man seitens des Staates in das Grundrecht der Menschen auf körperliche Unversehrtheit dadurch eingreift, dass man ohne zwingenden Grund eine hochgefährliche genetische Behandlung an den Menschen zur Anwendung bringen will. Dies überschreitet die letzte Grenze der bis dato zahlreich zu verzeichnenden Grundrechtseingriffe seitens einer autoritären Politik. Nach der Abschaffung beispielsweise der Freizügigkeit (Ausgangssperren, Aussetzen der Reisefreiheit), dem Recht auf Eigentum („Lockdowns“ und Gewerbeverbote), der faktischen Abschaffung der Meinungsfreiheit gem. Art. 5 GG usw. kommt nun also auch der Verlust des Einzelnen über die Bestimmungshoheit über seinen Körper dazu. Sog. „Verschwörungstheoretiker“ wie die Betreiber dieser Seite haben derlei bereits von einem Jahr prophezeit.

Letztlich entscheidet sich in dieser Zeit, wie wir in unseren ehemals freien westlichen Gesellschaften weiterleben wollen. Oder anders gesagt: Folgen wir dem paternalistischen Staat und seiner totalitären Anheizer, welche ihre verwerflichen Ziele mit Zwang durchsetzen wollen und sich dabei auch über unveräußerliche Individualrechte des Einzelnen hinwegsetzen oder gehen wir den Weg der persönlichen Freiheit, der individuellen Selbstbestimmung und der mündig ausgeübten Selbstverantwortung?

Den Autoritären sind selbständig denkende und handelnde Menschen ein Gräuel. Der autonome Mensch ist das Schreckensbild des meistens aus dem rot-grünen Lager kommenden Bestimmertypen, die zwar oft nichts sind und nichts können (außer ein großes Wort zu führen), die aber offenkundig am besten wissen  (oder zu wissen glauben) was für alle das mit Abstand Beste ist. Und die sich, quasi als Nebeneffekt, dabei auch noch die Taschen füllen und sich um die sprichwörtlichen Fleischtöpfe scharen.

„NEIN!“ zur Zwangstherapie!

Ca. 30% der Menschen in Deutschland und Österreich lehnen es, auch nach Lockungen (wie u. a. einer Bratwurst) oder Drohungen („Impfverweigerer“ werden durch „Teillockdowns“ eingesperrt) ab, sich „den Stich“ geben zu lassen. Es wird sicher schwierig werden, ein Drittel der Bevölkerung Zwangsmaßnahmen zu unterwerfen. Dies dürfte alleine an praktischen Möglichkeiten scheitern. In Deutschland Bußgelder von 27 Millionen „Verweigerern“ einzutreiben stelle ich mir einigermaßen schwierig vor. Auch entsprechende Haftplätze für die Erzwingungshaft sind wohl nicht allzu zahlreich vorhanden. Das nur mal als Denkanstoß. Durch reine Verweigerung gegenüber der Erpressung wird aber die Abwehr gegen den autoritären Staat und sein Zwangsregime nicht alleine zu bewerkstelligen sein.

Ungehorsam und Alternativen als Möglichkeit?

Widerstand gegen diesen verfassungswidrigen Zwang kann und vor allem muss weit darüber hinaus gehen. Einige Demonstranten in Österreich vom vergangenen Wochenende haben es schon angedeutet: Der passive Widerstand kann eine Lösung sein. Mitarbeiter des Gesundheitswesens haben beispielsweise erklärt, bei Einführung einer „Impfpflicht“ ihre Arbeitsplätze sofort zu kündigen und fortan dem System nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Ähnliches passierte vor einiger Zeit in New York, als der dortige Bürgermeister eine „Impfpflicht“ für das Krankenhauspersonal nicht durchsetzen konnte, weil die Betroffenen massiv mit Kündigung gedroht hatten.

Und derlei ist sicher nicht das Ende der entsprechenden Möglichkeiten. Es ist übrigens nicht erforderlich, gleich den Arbeitsplatz zu kündigen. Flächendeckende Streiks sind nämlich ebenfalls denkbar. In Österreich spricht man bereits von einem Generalstreik um den autoritären Machthabern den Stecker zu ziehen.

Die Teilnahme an einem Generalstreik ist aber nicht für alle möglich. Es sei denn, man den Entschluss auszusteigen bereits gefasst. Für Beamte, denen man ja nach wie vor das Streikrecht vorenthält, kann eine Krankschreibung, ggf. eine längerfristige, Druck auf die Dienstherr:In_xe und damit auf die Politiker, die hinter den ganzen Drangsalierungen stecken, aufbauen. Dass gerade Lehrer erheblich psychisch unter der dargebotenen „Neuen Normalität“ leiden zeigen uns Erhebungen unter Pädagogen. Sehr viele berichten davon, im Zuge von „Corona“ drangsaliert, schikaniert und am Arbeitsplatz entwürdigt zu werden. Derlei institutionalisiertes Mobbing rechtfertigt eine Krankschreibung nach ärztlich Aussagen in jedem Fall. Man sollte ggf. davon Gebrauch machen.

„Das System“ wird sich nur wieder auf die richtigen Gleise setzen lassen, wenn es selbst bedroht ist. Dies bedeutet insbesondere für die Politiker, sich dem realen Risiko des Machtverlustes ausgesetzt zu sehen. Durch zivilen Ungehorsam steigt der Druck gegen die Politik. Ob er groß genug sein wird, wird sich erweisen müssen. Allerdings bedeutet die Teilnahme am zivilen Widerstand für den Einzelnen immer ein erhebliches Risiko persönlicher Art. Ob man es tragen möchte, ist eine individuelle Entscheidung die auch eigenverantwortlich gefällt werden muss. Die massiven Schikanen seitens der Dienstbehörden gegen abweichende Lehrer zeugen davon, dass man hier durchaus ein Bedrohungspotenzial für staatliche Allmacht sieht.

Gleichzeitig befördert der Energieentzug gegenüber dem herrschenden System natürlich, dass alternative Strukturen entstehen werden. Für den Bereich des Unterrichts (wir sind hier ja bei Lehrer für Aufklärung) beispielsweise bilden sich zur Zeit  sehr viele alternative Modelle außerhalb des staatlichen Schulwesens. Es sind, neben anderen Ideen wie konsequentem Freilernen, Hausunterricht etc.,  zahlreiche Ersatzschulen zur Zeit in der Gründung. Dies ist begrüßenswert, denn es kann im Sinne einer wirklichen Vielfalt nur positiv sein, wenn man dem Bildungsmonopolisten „Staat“ das Bildungswesen zumindest in Teilen entzieht. Ein Bildungswesen, das er durch unzählige ideologisch motivierte und vollkommen sinnlose und kontraproduktive „Reformen“ seit Jahrzehnten gegen die Wand fährt, das nur ganz nebenbei bemerkt.

Besonders im Bildungswesen sieht man deutlich, was herauskommt, wenn man Ideologen und Dilettanten ein wichtiges Politikfeld alleine überlässt. Leuten übrigens, die im Bereich des Gesundheitswesen die angebliche Überlastung der Krankenhäuser vor allem dadurch verursacht haben, dass sie regelmäßig jedes Jahr 20 oder mehr Kliniken in diesem Land geschlossen haben und nun meinen, durch ihre „Impfnummer“ von ihrem krassen Versagen und seinen Folgen ablenken zu können.

Letztlich wird in den nächsten Jahren es darum gehen, einer maximal entfesselten Politik die Grenzen aufzuzeigen und diesen Leuten ganz klar zu machen, dass „anything goes“ keine Option für politisches Handeln ist. Dem Totalitarismus die Stirn zu bieten ist daher allererste Bürgerpflicht in dieser Zeit. Egal ob „ungeimpft“ oder „geimpft“. Denn gerade die Tatsache, dass nun auch jene, die eine Zeitlang systemkonform waren und brav mitgespielt haben, weil sie sich ihre Freiheit (überdies ein Zerrbild des Begriffes „Freiheit“) einfach „erimpfen“ wollten und die jetzt ebenfalls wieder eingesperrt werden zeigt, dass es im Handeln der Politik nur eine Verlässlichkeit gibt: Die 100%ige Sicherheit, auch beim nächsten „Set“ an Zwangsmaßnahmen wieder einmal komplett betrogen worden zu sein. Wer gestern noch jubelte, dass Druck „die anderen“ traf, kann sich sicher sein, sich auch bald wieder in jener Gruppe zu finden, die den Druck abbekommt.

 

 

Autor: Peter Baier

Keine Lust mehr auf rot-grün!

2 Kommentare zu „Massenproteste in Wien gegen staatlichen Zwang“

  1. Ich frage mich, wie das ganze enden soll. Die Bundestagswahl wäre ja eine natürliche „Bruchstelle“ gewesen. Eine neue Regierung hätte eine andere Politik machen können. Diese Chance wird wohl leider nicht genutzt.
    Wenn die neue Regierung mit der repressiven Strategie weitermacht und sich auf die Impfung als Lösung der Krise fixiert, dann wird sie weiter eskalieren müssen, um einen Gesichtsverlust zu vermeiden. Das gleiche gilt für die Presse. Nachdem man die ganze Zeit jede Abweichung vom Narrativ als Nazi-Schwurbelei diffamiert hat, wird niemand zugeben können, dass die Impfverweigerer Recht haben – nicht einmal gegenüber sich selbst.
    Es kann eigentlich alles nur durch eine Katastrophe enden – ein Scheitern, das so offensichtlich ist, dass man es nicht mehr vertuschen oder kleinreden kann, und für das man auch niemand anderes (z.B. den Ungeimpften) die Schuld geben kann. Zunächst müssen wohl die Mainstream-Medien ihre Glaubwürdigkeit für die Mehrheit der Bevölkerung komplett verlieren.

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    1. Eine neue Regierung hätte eine andere Politik machen können.

      Nein, hätte sie nicht! Wer glaubt, Politik wird in/von der („gewählten“) „Regierung“ gemacht, hat leider — noch immer — nicht realisiert, wo die Macht liegt!

      Die Macht liegt bei denen, die die Wahrnehmung und damit die Reallität (der Masse) steuern. Siehe dazu das sehr aufschlussreiche Interview mit Dr. Roman Braun bei AUF1.

      Außerdem ist die Politik irrelevant. Die Verantwortung liegt bei jedem Einzelnen. Niemand nimmt jemandem diese Verantwortung ab. Eigenermächtigung ist angesagt. Mit anderen Worten: Erwachsenwerden, raus aus der Infantitlität! Weg von Mami’s Rockzipfel und Papi’s starken Armen.

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